Deutsche Schmerzhilfe e.V.,
Hamburg
Kontaktmöglichkeiten:
Deutsche Schmerzhilfe
e.V., Hamburg
Sietwende 20
21720 Grünendeich
Tel. 04142 / 81 04 34
Fax 04142 / 81 04 35
e-mail: geschaeftsstelle@schmerzhilfe.org
homepage: www.schmerzselbsthilfe.de
Die Deutsche
Schmerzhilfe e.V., Hamburg (DSH) ist ein als gemeinnützig anerkannter
eingetragener Verein, der 1978 in Hamburg gegründet wurde und dort auch noch
seinen Sitz hat. In der DSH haben sich Patienten, Angehörige, Ärzte, Apotheker,
Psychologen und Angehörige weiterer Heilberufe sowie verschiedene Institutionen
zusammengefunden um die desolate Versorgungssituation chronisch schmerzkranker
Menschen zum Positiven zu verändern. Der Bundesverband Deutsche Schmerzhilfe
e.V., der 1988 gegründet wurde, ist der Zusammenschluss der Landes- und
Regionalverbände.
Die Entwicklung der
Schmerztherapie wird von der Deutschen Schmerzhilfe e.V. mit Ihren ärztlichen
Mitgliedern aktiv begleitet und in vielen Bereichen maßgeblich geprägt und
vorangetrieben. Mit Hilfe der seit 1981 bestehenden Vereinszeitung „Die
Schmerzhilfe", über unser Internetangebot und auch im persönlichen Kontakt
über Telefon, Brief und Email werden Betroffene genauso wie Therapeuten mit
Informationen über neue und bewährte Therapie- und Diagnosemöglichkeiten
versorgt. Damit auch aktuelle Forschungsergebnisse in diesem Informationsfluss
nicht zu kurz kommen, besteht eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen
nationalen und internationalen Fachgesellschaften.
Bundesweite Aktionen,
zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände, gehören genauso wie lokale Veranstaltungen im Rahmen von
Fortbildungen für Fachleute und Patientenveranstaltungen wie dem Deutschen
Kopfschmerztag ebenfalls zu unserer Informationsarbeit.
Neben diesem mehr
allgemein gehaltenen Informationsfluss bietet die DSH eine individuelle
Betreuung für ihre Mitglieder an. Diese Hilfe und Unterstützung in der
persönlichen Schmerzsituation und bei ihrer Bewältigung ist ein wichtiger Teil
unserer Arbeit.
Ein altbewährtes
Hilfsmittel bei der Suche nach einem passenden Schmerztherapeuten ist unser
Schmerzfragebogen. Auf der Grundlage des ausgefüllten Fragebogens wird der
passende Therapeut bestimmt und gleichzeitig eine umfassende Zusammenstellung
der Beschwerden und der bisherigen Therapien erstellt. Auch wenn uns aus
rechtlichen Gründen eine schriftliche Interpretation der medizinischen Angaben
nicht gestattet ist, kann diese Zusammenfassung für den neuen
Schmerztherapeuten eine echte Hilfe sein. Für Mitglieder ist die Bearbeitung
des Fragebogens kostenlos, ansonsten bitten wir um Erstattung der Selbstkosten
in Höhe von 15 €. Der Fragebogen ist - zusammen mit allen notwendigen
Informationen - unter http://www.schmerzhilfe.de/
zu finden oder kann in der Geschäftsstelle abgefordert werden.
Für Betroffene, die sich
selbst informieren oder aktiv ihre Behandlung unterstützen möchten, haben wir
eine Liste von uns geprüfter und für gut befundener Medien zusammengestellt.
Bilder und Beschreibungen der Broschüren, Bücher, Audio-CDs und Videos haben wir unter http://www.schmerzhilfe-shop.de/
zusammengestellt. Für die meisten Audio-CDs liegen zusätzlich Hörproben
vor. Besonders hervorzuheben ist hierbei sicherlich das Kindermigränetagebuch,
das von der DSH herausgegeben wird. Natürlich können alle Artikel unter der
angegebenen Internetadresse und in unserer Geschäftsstelle auch gleich bestellt
werden.
Der dritte Pfeiler der
Vereinsaktivität ist die Mitarbeit in Organisationen der Selbsthilfearbeit auf
Bundes- und Landesebene und die Betreuung lokaler Selbsthilfegruppen. Die DSH
ist Mitglied der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen
e.V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V.. Im Rahmen der
Mitgliedschaft in diesen beiden Verbänden hat die DSH die Möglichkeit, sich zu
gesundheits- und sozialpolitischen Themen zu Wort zu melden. Auf der lokalen
Ebene betreut die DSH diverse Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland und im
angrenzenden Ausland. Für SchmerzSelbsthilfeGruppen haben wir im Internet unter http://www.selbsthilfegruppen.net/ ein spezielles
Informationsangebot zusammengestellt, das allgemein zugänglich ist. Dort können
per Formular auch die Kontaktdaten der nach Postleitzahlen geordneten Gruppen
abgefordert werden. Für unsere Gruppenleiter haben wir im Internet eine
spezielle Arbeitsplattform realisiert. Für alle, die aus welchen Gründen auch
immer, nicht die Möglichkeit haben, in einer Selbsthilfegruppe mitzuarbeiten,
haben wir mit dem Schmerzhilfe-Forum unter http://www.schmerzhilfe-forum.de/ die Möglichkeit
geschaffen sich trotzdem mit anderen Betroffenen und auch Angehörigen
auszutauschen.
In den letzten Jahren
bahnt sich langsam aber sicher eine Veränderung im Selbstverständnis chronisch
kranker Menschen an. Die Tendenz geht eindeutig weg vom „passiven nur Patient
sein" hin zum aktiven Menschen, der trotz Handicap ein seinen
Möglichkeiten entsprechendes erfülltes Leben führt. Hierfür ist es aber
erforderlich, dass man nicht nur Therapieempfänger ist, sondern als Betroffener
Verantwortung für sich selbst übernimmt und praktisch zum Manager der eigenen
Erkrankung wird. Besonders im Wiedererlangen der Lebensqualität liegt für viele
Betroffene ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Die Unterstützung unserer
Mitglieder beim Wandel vom „passiven Patienten" zurück zum „aktiven
Menschen", sieht die DSH auch für die nächsten Jahre als vordringliche
Aufgabe und Hauptziel an.
Weitergehende Informationen über die DSH sind genau wie Satzung, Beitragsordnung und Mitgliedsantrag im Internet unter http://www.schmerzhilfe.de/ zu finden oder können in unserer Geschäftsstelle angefordert werden.
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