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26.01.2021

Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen fordert Zusagen für Assistenznehmer im persönlichen Budget Selbstorganisierte Assistenz stärken!

Pressemeldung 26.01.2021 Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen fordert Zusagen für Assistenznehmer im persönlichen Budget Selbstorganisierte Assistenz stärken! Das Persönliche Budget ist ein Finanzierungsmodell für selbstorganisierte Assistenz, für das das Bundesteilhabegesetz (BTHG) den gesetzlichen Rahmen bildet. Das Ziel des BTHG ist mehr Selbstbestimmung trotz Behinderungen, doch in der nun erfolgenden schrittweisen Umsetzung durch die Bundesländer gibt es teils erhebliche Vollzugsdefizite. So auch in Hamburg, wo das Fachamt Eingliederungshilfe Ende Dezember 2020 ca. 350 Assistenznehmer mit einem Persönlichen Budget über Veränderungen bei der Bewilligung informierte, die für ihre Lebens- und Assistenzsituation einschneidende Folgen haben würde. Viele dieser Leistungsberechtigten in der Eingliederungshilfe nutzen ein Persönliches Budget für die Anstellung erfahrener Kräften, die sie nicht nur im Alltag einfach unterstützen, sondern sie insbesondere befähigend bei der Entwicklung von Kompetenzen zu einer eigenständigen Alltagsbewältigung fördern, z.B. in und nach Krisen und zur Sicherung von Gesundheits- und Wohnsituationen. Diese sogenannten qualifizierten Assistenzen sollen nach dem BTHG zukünftig von Fachkräften geleistet werden. Wer als Fachkraft gilt, bestimmen die Bundesländer. Infolge des Schreibens der Hamburger Behörde sind viele Betroffene nun aufgebracht, da sie fürchten, ihre erfahrenen Kräfte zukünftig nicht mehr bezahlen zu können. Für die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG) steht dieses Signal im Zusammenhang mit der seit Jahren sinkenden Inanspruchnahme von Persönlichen Budgets. „Eigentlich bedeuten Persönliche Budgets eine win-win Situation für Behörde und Betroffene, günstigere Finanzierung für wirksame Assistenz,“ so Kerrin Stumpf, Mitglied im Vorstand der LAG. „Doch anstatt, dass es Signale gibt, diese Modelle systematisch aufzuwerten, um die Betroffenen zu stärken, steht nun in Frage, ob sie im ohnehin schwierigen Personalmarkt zukünftig Assistentinnen und Assistenten zu den Bedingungen der Behörde werden finden können.“ Der Vorstand der LAG bietet den Betroffenen Rückendeckung. Als gesetzlich benannte maßgebliche Interessenvertretung nach dem Bundesteilhabegesetz vertritt die LAG die Verbesserung einer selbstbestimmten Teilhabe gegenüber den zuständigen Behörden und den Dienstleistern. „Wir fordern, dass die Stadt einen geeigneten Rahmen setzt für sozial verträgliche selbstorganisierte Assistenz mit Qualität. Hierzu bieten wir den Verantwortlichen das Gespräch an, von dem die Betroffenen in unseren Mitgliedsorganisationen profitieren für mehr und nicht weniger persönliche Budgets in Hamburg,“ so Stumpf. Für Fragen steht die Hamburger LAG für behinderte Menschen e.V. zur Verfügung: Paul-Stritter-Weg 1, 22297 Hamburg Kerrin Stumpf kerrin.stumpf@lagh-hamburg.de 01715548984

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07.01.2021

Mobilitätswende – nur mit uns!

Im Rahmen der „Mobilitätswende“ realisiert die Stadt Hamburg derzeit zahlreiche Verkehrsprojekte im Eilverfahren, wie den autofreien Umbau des Jungfernstiegs. Der BSVH kritisiert gemeinsam mit seinen Partnern, dass Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, ohne das Thema Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit für zu Fuß gehende Menschen vorab mit den entsprechenden Stellen abzustimmen. Das Bündnis fordert daher die Einrichtung eines „Arbeitskreises Mobilitätswende“.

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01.09.2020

Unser ÖPNV Training

Tipps und Tricks für die Fahrt mit dem ÖPNV und unser neuer Flyer

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28.08.2020

Senatskoordination

Übergabe in der Senatskoordination

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19.08.2020

Frau Martin, Frau Jäck, Frau Stumpf, Herr Kunert, Herr Wolfsdorff und Herr Daszkowski im Sommergespräch auf dem Balkon der LAG
Besuch bei der LAG

Besuch bei der LAG

Am 19.08.2020 fand auf der Terrasse der LAG ein informativer Gedankenaustausch zwischen unserem Vorstand, Frau Martin und Frau Jäck statt. Dabei konnten die Arbeit der LAG und ihre wichtigsten Anliegen in entspannter Atmosphäre zur Sprache gebracht werden.

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